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Beitrag fanden wir im Internet
Sexualisierte Gewalt von Patientinnen
Nicht nur Gynäkologen treiben es toll
Immer stellte sich - vor allem Männern
- die Frage: Verführen Gynäkologen ihre Patientinnen häufiger als andere Ärzte?
Eine Antwort auf diese Frage gibt die Auswertung von Fragebögen, die allen
holländischen Gynäkologen und Hals-Nasen-Ohren-Ärzten (!) von Forschern der
Universität Groningen/Holland zugesandt bekommen hatten. Insgesamt, so zeigt
sich, gestanden rund 4% der Befragten einmalige oder mehrfache Sexualkontakte
mit einer oder mehreren Patientinnen/Patienten ein. Damit, so zeigen ähnliche
Vergleichsstudien aus den USA, halten sich holländische Gynäkologen deutlich
mehr zurück als die amerikanischen Kollegen. Von diesen gestanden immerhin 18
Prozent Sexualkontakte mit ihren Patientinnen ein.
Sexuelle
Anziehungskraft durchaus vorhanden
Auffällig war, dass männliche
Hals-Nasen-Ohren-Ärzte in gleicher Häufigkeit Sexualverkehr mit ihren Patienten
hatten wie die männlichen Gynäkologen. Allerdings, so zeigt die holländische
Studie auch, haben die Hals-Nasen-Ohren-Ärzte dabei seltener ein schlechtes
Gewissen. Offenbar hindert die gynäkologische Berufserziehung die Gynäkologen
stärker an sexuellen Kontakten - obwohl sie sich eingestandenermaßen häufiger
sexuell von ihren Patientinnen angezogen fühlen. Übrigens: Auch ein Viertel der
befragten weiblichen Gynäkologen finden ihre Patientinnen so attraktiv, dass es
zwischen ihnen gelegentlich zu sexuellen Kontakten kommt, berichten die
holländischen Forscher. Die Aussagen der weiblichen Hals-Nasen-Ohren-Ärzte
konnten wegen zu geringer Anzahl statistisch nicht ausgewertet werden. Die
holländischen Forscher - genauso wie die befragten Gynäkologen - kommen zum
Schluss, dass während der ärztlichen Ausbildung auf den Umgang mit sexuellen
Gefühlen in der Arztpraxis wesentlich mehr Gewicht gelegt werden sollte.
Tipps und Anregungen
bitte an die Autorinnen
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