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Filme k?nen als Medium zur Informationsvermittlung und Vorbeugung dienen.
Auf zwei Seiten haben wir unterschieden zwischen zwei Kategorien:

Filme F? Erwachsene

und

Filme F? Kinder und Jugendliche.

Die Filme sind jeweils kommentiert und erhalten meist eine kurze Inhaltsangabe.

Auf den weiteren Seiten wollen wir Ihnen Medien vorstellen, die geeignet sind, mit Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen ?er das Thema sexualisierte Gewalt ins Gespr?h zu kommen.

Dies sind im wesentlichen Filme. Es gibt inzwischen jedoch aus zahlreiches p?agogische und therapeutische Medien.

Filme F? Erwachsene

Im Folgenden eine Auflistung von Spiel- und Dokumentarfilmen. Manche sind auch F? Jugendliche geeignet. Bitte machen Sie sich vorher selbst ein Bild!

Angeklagt

Eine junge Frau wird zum Opfer einer Massenvergewaltigung. Der eigentliche T?er wird wegen fahrl?siger K?perverletzung verurteilt. Die Staatsanw?tin greift den Fall jedoch nochmals auf und inszeniert einen Musterprozess gegen die Zuschauer, die durch Anfeuerungsrufe die Tat erst m?lich gemacht haben...

Bewertung:
Aus der Sicht der vergewaltigten Frau zeigt dieser Film unreflektierte "M?nerkumpanei" und die Folgen der Vergewaltigung auf. Die Frau hat einige H?den zu ?erwinden, als sie die T?er anzeigen will, sie st?t auf Unglaube und Verharmlosung. Dargestellt wird m?nlicher Machtanspruch und Benutzbarkeit von Frauen. Der Verlauf des Prozesses macht deutlich, welchen psychischen Belastungen die Betroffene ausgesetzt ist. Hervorragend gespielt von Jodie Foster. Freigegeben ab 16 Jahre, USA 1989, 110 Minuten Freigegeben ab 16 Jahre, USA 1989, 110 Minuten

Extremeties

Eine junge Frau, die knapp einem Vergewaltigungsversuch entkommen ist, wird erneut von demselben Mann in ihrer Wohnung ?erfallen, gequ?t und erniedrigt, was zu einem Kampf auf Leben und Tod F? das Opfer wird. Es gelingt der Frau, den T?er zu ?erw?tigen...

Bewertung:
Die drastische, nervenaufreibende Darstellung von Angst und Schrecken, Dem?igung und Rachegef?len machen diesen Film nicht nur spannend, sondern geben auch einen Einblick in die enormen psychischen Belastungen der Tatumst?de und enden in der Umkehrung der "?lichen" Machtverh?tnisse. Verf?barkeit und Objektstatus von Frauen durch M?ner werden eindrucksvoll aufgezeigt. 

Farrah Fawcett spielt die weibliche Hauptrolle. Freigegeben ab 16 Jahre, USA 1986, 89 Minuten

Das brennende Bett

Authentischer Gerichtsfall aus den USA aus dem Jahre 1977.

Eine junge Frau, Mutter von drei Kindern steht vor Gericht und muss sich wegen Mordes an ihrem Ehemann verantworten. Nach jahrelangen Gewalttaten des Ehemannes wei?sie sich nicht anders zur Wehr zu setzen, als das Bett anzuz?den, in dem ihr Mann nach einer Vergewaltigung im betrunken Zustand schlafend liegt. Anschlie?nd fl?htet sie mit den Kindern und stellt sich den Beh?den.

Bewertung:
Aufgezeigt wird der lange Leidensweg der Frau und die Methoden des Mannes, dessen Familie und der Gesellschaft, diese Leiden zu ignorieren bzw. zu vertuschen. Niemand mischt sich ein, auch nicht, als die Frau halb totgeschlagen wird. Der Besitzanspruch des Mannes wird drastisch und dramatisch aufgezeigt, die Ausweglosigkeit der Frau aufgezeigt. Hauptrolle: Farrah Fawcett. Freigegeben: unbekannt, USA 1984, ca. 90 Minuten.

Die Farbe Lila

Gezeigt wird die Emanzipation einer jungen, in der Kindheit durch den Stiefvater sexuell missbrauchten und geschw?gerten, schwarzen Frau in den amerikanischen S?staaten. Sie entwickelt sich von einer gedem?igten und sexuell ausgebeuteten Hausfrau zu einer selbstbewussten Frau.

Bewertung:
Einf?lsamer Film ?er sexuelle Gewalt und die m?liche Befreiung daraus. Bemerkenswert wird aufgezeigt, inwieweit Sozialisation Frauen Gewalt ertragen l?st.
Whoopi Goldberg spielt in beeindruckender Weise die Hauptrolle.

Freigegeben: ohne Angaben (unser Vorschlag: ab 8. Klasse), USA 1986, 160 Minuten.

Der Feind in meinem Bett

Eine von ihrem Mann in dreij?riger Ehe misshandelte Frau t?scht einen t?lichen Unfall vor und flieht in eine neue Identit?. Als ihr Mann sie zuf?lig entdeckt, beginnt eine Zeit des Terrors...

Bewertung:
Die St?ke des Films liegt im ersten Teil, in dem die Methoden der Machtaus?ung und Kontrolle und dadurch die Verf?barkeit der Frau eindrucksvoll und einf?lsam aufgezeigt werden.

Hauptrolle: Julia Roberts. Freigegeben: ab 16 Jahren, USA 1990, 98 Minuten.

Herr der Gezeiten

Das Trauma ihrer Kindheit belastet ein Geschwisterpaar so sehr,

Bewertung:
Die unterschiedlichen Folgen der Vergewaltigung als Kinder werden aufgezeigt. Die Schwester schreibt Gedichte ?er Todessehns?hte und macht Selbstmordversuche, der Bruder spielt den Pausenclown, der niemals Probleme hat und alles Negative in seinem Leben verdr?gt. Der schmerzliche und langwierige Prozess, sich den Erlebnissen zu stellen wird deutlich. Eher ein Unterhaltungsfilm.

HauptdarstellerIn: Nick Nolte, Barbara Streisand. Freigegeben: ab 16 Jahre, USA 1991, 131 Minuten.

Nuts - Durchgedreht

Das Callgirl Claudia hat in Notwehr einen Kunden erschlagen. Die intelligente junge Frau soll nun in eine Nervenheilanstalt abgeschoben werden. Doch sie wehrt sich und wird von ihrem Verteidiger unterst?zt. Diesem gelingt es durch Einf?lungsverm?en und Geschick dem traumatischen Geheimnis der Familie auf die Spur zu kommen...

Bewertung
Der Film zeigt Familienstrukturen auf, die sexualisierte Gewalt beg?stigen, es dem T?er leicht machen. Die psychischen Auswirkungen bis ins Erwachsenenalter werden deutlich, ebenso wie der Zwang, das "Geheimnis" zu verschweigen.

Gut gemachter Film, der die Sensibilit? schult, weil er lange Zeit in Andeutungen bleibt und "typische" Symptome sexualisierter Gewalt aufzeigt.

Weibliche Hauptdarstellerin: Barbara Streisand, Freigegeben: ab 16 Jahren, USA 1987, 111 Minuten.

Spur der Angst

Eine berufsm?e Sozialarbeiterin l?st sich als Hilfskraft zur Kinderschutzabteilung versetzen und engagiert sich hingebungsvoll F? einen sechsj?rigen Jungen, der sexuell missbraucht worden zu sein scheint. Der Verdacht richtet sich auf den allein erziehenden Vater, bis dieser mit der Sozialarbeiterin kooperiert. Vor Gericht, in einem F? das Kind sehr belastenden Kreuzverh?, benennt das Kind dann den T?er.

Bewertung:
Sehr auf US-amerikanische Rechtsverh?tnisse angelegter Film, in der der Schutz des Kindes im Ermittlungsverfahren seitens der Beh?den h?er steht als der Schutz der Erwachsenen, z.B. um ihren Ruf. Einzelne Passagen mit einf?lsamen Gespr?hen, die die Problematik der Aufdeckung sexualisierter Gewalt deutlich werden l?st. Zum Teil sehr insistierende "Gespr?he", die eher kritikw?dig sind. Einer der wenigen Filme, in dem es um sexualisierte Gewalt bei Jungen geht.

HauptdarstellerIn: Lindsay Wagner, Peter Coyote, ab 14 Jahre, USA 1986, 96 Minuten.

Gundas Vater

Gunda ist aufs?sig und frech. Als sie sich vor Gericht wegen Mordes an ihrem Freund verantworten muss, recherchiert ihr Anwalt auf eigene Faust, denn Gunda schweigt zur Tat, verteidigt sich nicht. Der Anwalt kommt dem Familiengeheimnis auf die Spur...

Bewertung:
"Typische" Symptome sexualisierte Gewalt werden aufgezeigt. Sehr kritikw?dig ist allerdings, dass die Mutter die Tat ahnt, aber der Tochter die Schuld zuschreibt mit der Begr?dung: "Du bist selbst Schuld, du immer mit deinen kurzen R?ken!" Durch diese Aussage verfestigen sich die Klischees, dass die M?chen den Missbrauch initiieren und dass die M?ter durch ihre Mitwisserschaft die Tat billigen. Diese Themen m?sen mit Sch?erInnen unbedingt problematisiert werden. Hier zeigt sich u.a., dass ein Mann Regie gef?rt hat.

Freigegeben: Ohne Angabe, Deutschland, ca. 90 Minuten

Die Umarmung des Wolfes

Ein Rechtsanwalt wird von seiner von ihm getrennt lebenden Frau angezeigt, die gemeinsame Tochter sexuell missbraucht zu haben. Judith, die Freundin des Rechtsanwaltes versucht verzweifelt, Mutter und Tochter von ihrer Behauptung abzubringen...

Bewertung:
Der Film ist sehr beeindruckend. Vor allem mit assoziativen Bildern erzeugt er die beklemmende Stimmung, die ahnen l?st, dass Judith selbst als Kind missbraucht wurde. Rem wiederholt ihr aus der Kindheit bekannte Strukturen, die ihr nach und nach aufzeigen, dass die Behauptung zutrifft und Rem seine Tochter missbraucht. Der Schluss ist au?rordentlich problematisch, denn die Mutter hat von der Tat gewusst und aus ?onomischen Gr?den geschwiegen. Erst als der Mann sie verl?st und sie nichts mehr zu verlieren hat, zeigt sie ihn an. Hierdurch wird versucht, der Mutter Mitschuld zuzuschieben, was unangemessen ist und gesellschaftliche Vorurteile ?er die Rolle der Mutter verfestigt. 

Freigegeben: ohne Angabe (wir empfehlen ab 15 Jahre), Deutschland 1992 (ZDF), ca. 90 Minuten.

Homo Faber

Ein ?terer Ingenieur, gef?lsarmer Realist, der alles berechenbar und F? machbar h?t, verliebt sich in ein um viele Jahre j?geres M?chen...

Bewertung
Durch das Leugnen des Schicksals in Liebesbeziehungen, ger? Homo Faber in ein Inzestverh?tnis mit seiner Tochter, die ihm unbekannt ist. Der Film wirft die Problematik Inzest von einem anderen Standpunkt auf. 

HauptdarstellerIn: Sam Shepard, Julie Delpy, Barbara Sukowa. Freigegeben: ab 12 Jahre, Deutschland/Frankreich/England 1991, 117 Minuten.

Wehrlos

Eine erfolgreiche junge Anw?tin verteidigt einen Mandanten, mit dem sie ein Verh?tnis hat, gegen die Beschuldigung, Teil eines Kinderpornoringes zu sein...

Bewertung
Der Film ist vor allem spannend und bedient sich schockierender Bilder. Dennoch erm?licht er eine gef?lsm?ige Ann?erung an das eigentliche Thema: Der Mandant missbraucht seine Tochter. Es wird gezeigt, in welchen psychischen Verstrickungen sich Familien oft befinden und welche Folgen der Missbrauch F? das M?chen hat. Wie so h?fig, wird auch hier die Mutter als Mitwisserin dargestellt, um den T?er zu entlasten.

HauptdarstellerIn: Barbara Hershey, Sam Shepard, Freigegeben: ab 16 Jahre, USA 1991, 104 Minuten.

Verschw?ung des B?en

Ein Kinderpsychologe wird durch den inszenierten Selbstmord eines Erziehers, der im Verdacht stand, Kinder sexuell missbraucht zu haben, auf ein siebenj?riges M?chen aufmerksam. Er nimmt Kontakt auf, hypnotisiert das Kind. Die Spur weist in ein Heim F? obdachlose Kinder...

Hauptdarsteller: Ted Danson, Freigegeben: ohne Angabe, USA 1986, 96 Minuten.

Tatort Familie

VHS Nr.7199215; 42 Minuten; Farbe; 1989; D ; FSK: ab 12

In diesem Dokumentarfilm beschreiben drei Frauen und zwei M?chen ihre Erfahrungen und Gef?le in der Zeit des Missbrauchs. Dabei wird deutlich, welche lebenslangen Spuren diese Erlebnisse hinterlassen. Die Aussagen sind ruhige Aufnahmen von den Gesichtern der Frauen und durch assoziative Bilder und Montagen auf eine Weise visualisiert, die den Zuschauer mitleiden lassen, ohne die Intimsph?e der Frauen auch nur ansatzweise zu verletzen. Interviews von Fachfrauen von "Wildwasser", einer Selbsthilfeeinrichtung in Wiesbaden und dem Deutschen Kinderschutzbund zeigen Auswege F? die betroffenen M?chen und Jungen. Adolf-Grimme-Preis 1990

Regie : Claus Strigel, Bertram Verhaag
Produktion : Denkmal Filmgesellschaft

? Landesfilmdienst Bayern F? Jugend- und Erwachsenenbildung e. V., Dietlindenstra? 18, 80802 M?chen

Kritik Angela May u. Norbert Remus

Dieser Dokumentarfilm zeigt verschiedene Umst?de sexualisierter Gewalt auf. Sie werden von Betroffenen erz?lt und zeigen die gest?ten Beziehungen und Machtstrukturen innerhalb der Familien auf.

Bewertung
Durch die Erz?lform bedient sich der Filme keiner "Schockeffekte", gleichzeitig werden die vielen subtilen Formen aufgezeigt, die Sexuellen Missbrauch beg?stigen. Auch die verschiedenen Formen werden deutlich gemacht. Hilfsm?lichkeiten werden aufgezeigt. Der Film ist zur?k haltend und bewertet nicht. Mit Hilfe einer Puppe werden Tatherg?ge aufgezeigt, was starke Emotionen und Assoziationen ausl?t. Erst ab 10. Klasse sinnvoll einsetzbar. 

Freigegeben: Ab 12 Jahre, Deutschland, 1989, 40 Minuten.

Liebe Eltern ...

16mm Nr.6001828, VHS Nr.7001852; 16 Minuten; Farbe; 1993; D ; Bundespresse- und Informationsamt

Der Film gibt in Spielfilmhandlung wieder, was Kinder erleiden, wenn sie seelischer als auch k?perlicher Misshandlung ausgesetzt waren. Wegen der Schwierigkeiten, diese Darstellungen live zu bringen, lebt dieser Film von Interviews mit Jugendlichen, die in ihrer Kindheit seelisch als auch k?perlich misshandelt wurden.

Regie : Manfred D. Lisson
Produktion : Berolina-Film GmbH

? Landesfilmdienst Bayern F? Jugend- und Erwachsenenbildung e. V., Dietlindenstra? 18, 80802 M?chen

Verkauft und missbraucht

VHS Nr.7019099; 30 Minuten; Farbe; 1995; D ; BM F? wirtschaftliche Zusammenarbeit

Kinderprostitution nimmt weltweit dramatisch zu. Auf die Hintergr?de, ihr Ausma?und die psychischen und physischen Auswirkungen auf die M?chen und Jungen geht dieser Film ein. Er zeigt vor allem die thail?dische Touristenszene.

Regie : Rita Erben

? Landesfilmdienst Bayern F? Jugend- und Erwachsenenbildung e. V., Dietlindenstra? 18, 80802 M?chen


Filme F? Kinder und Jugendliche

Abgehauen

Landesfilmdienst Bayern F? Jugend- und Erwachsenenbildung e. V.

VHS Nr.7018875; 30 Minuten; Farbe; 1994; D

Lotte kann's nicht glauben: Ihre Schulkameradin Vanessa steht in der Zeitung! Eine Suchmeldung. Die elfj?rige Vanessa ist von zu Hause weggelaufen. In der Schule zerbricht sich die ganze Klasse den Kopf, warum Vanessa wohl abgehauen ist. Hauptdarstellerin Lotte macht sich auf die Suche nach ihrer Klassenkameradin, unterst?zt wird sie dabei von ??, einem ausl?dischen Jungen aus ihrer Klasse. Eine Kritzelei auf ihrem Schreibtisch entpuppt sich als wichtiges Indiz. "Go off my way!" steht da. Im Verlauf des Filmes wird deutlich,  dass Vanessa aus dem Elternhaus weggelaufen ist, weil sie von ihrem Vater geschlagen und sexuell missbraucht wurde...

Regie : Gerburg Rohde-Dahl
Produktion : Rohde-Dahl-Film, Bremen i. A. ZDF

Weitere Medien zum Schlagwort: Kinder , Schule , Freundschaft , Gewalt , Sexueller

Stand: 1.02.1997

? Landesfilmdienst Bayern F? Jugend- und Erwachsenenbildung e. V., Dietlindenstra? 18, 80802 M?chen

Nachbarschaft

Den Hintergrund des Filmes bildet der Mord einer jungen Frau an ihrem Mann, weil der seine Stieftochter sexuell missbraucht hat...

Bewertung:

Der Film zeigt beispielhaft, was Nachbarn ?er eine Familie wissen, jedoch alle Signale und Anzeichen auf Sexuellen Missbrauch geleugnet und/Oder erdr?gt haben.

Katholischer Filmdienst. Empfohlen ab 14 Jahre, Deutschland, 1989, Farbe, 9 Minuten, Video.

Missbraucht

Die schon fast erwachsene Penny lebt noch bei ihren Eltern. Der Vater "beherrscht" die Familie und ?t starke Kontrolle aus. Er

Bewertung
Der Film zeigt die pr?nanten und wichtigsten Fakten des Sexuellen Missbrauchs, oft nur in Andeutungen, auf. Die Verzweiflungen des M?chens und die Folgen der Tat werden einf?lsam geschildert.
Der Film zeigt die pr?nanten und wichtigsten Fakten des Sexuellen  

Freigegeben: ab 12 Jahre, Australien, 1988, 18 Minuten. Bestellnummer Landesbildstelle Berlin: XLT 2680

Katja und der fremde Mann

16mm Nr.6098328; 6 Minuten; sw; 1974; D

Die neunj?rige Katja m?hte sich an einem Automaten einen Kaugummi ziehen, aber der Automat klemmt. Da versucht ein junger Mann ihr zu helfen und ?erredet sie, als es nicht gelingt, zu einem anderen zu gehen. Katja wird unterwegs immer einsilbiger, schwankt zwischen Arglosigkeit und Vertrauen,

Es bleibt offen, was weiter geschieht. Der Film intendiert nicht, Kindern die sexuelle Interpretation seines Themas aufzudr?gen; aber er will dazu beitragen,  sie sich in solchen Situationen ?erlegt und gelassen zu verhalten. Da er sehr kurz ist, sollten die Kinder schon vor dem Zuschauen so viel ?er Katja wissen,  dass sie sich mit ihr identifizieren, aber zugleich merken,  dass Katja sich falsch verh?t.

? Landesfilmdienst Bayern F? Jugend- und Erwachsenenbildung e. V., Dietlindenstra? 18, 80802 M?chen

Kinder-Kummer

16mm Nr.6098142, VHS Nr.7298107; 7 Minuten; Farbe; 1988; N ; FSK: ab 6

Ein Krankenhaus-Aufenthalt, ein Streit der Eltern, aber auch ein unaufger?mtes Kinderzimmer oder ein Zwist in der Schule k?nen Kindern Kummer bereiten. Ein M?chen berichtet von einem ganz besonderen Kummer, vom sexuellen

Regie : Elke Myklebust
Produktion : Statens Filmsentral

? Landesfilmdienst Bayern F? Jugend- und Erwachsenenbildung e. V., Dietlindenstra? 18, 80802 M?chen

Sag Nein

VHS Nr.7098218; 28 Minuten; Farbe; 1994; CH ; FSK: o. A.

Die vier Geschichten "Claude", "Anna", "Barbara" und "Carla" machen Kinder auf die Gefahren des sexuellen

Regie : Alice Schmid
Produktion : CMP AG, Z?ich

? Landesfilmdienst Bayern F? Jugend- und Erwachsenenbildung e. V., Dietlindenstra? 18, 80802 M?chen

Sarah? Sarah!

VHS Nr.7318641; 56 Minuten; Farbe; 1991; B ; FSK: ab 16

Die zw?fj?rige Sarah liebt Hunde. Als sie den Hund der Nachbarn abholen m?hte, um F? ein Hundeturnier zu ?en, wird sie vom Besitzer vergewaltigt. Danach ist Sarah unf?ig, ?er den Vorfall zu sprechen. Ihr Verhalten in der Schule und gegen?er Freundinnen und Eltern ?dert sich. Niemand versteht, dass sie in Panik ausbricht, wenn sie ihren Nachbarn oder auch nur dessen Hund begegnet. Gerade von diesem aber f?lt sie sich verraten, denn er hat ihr w?rend der Vergewaltigung, als sie ihn um Hilfe rief, nicht geholfen. Die Kluft zwischen Sarah und ihrer Umwelt wird immer gr?er. Auf Sarahs Verschlossenheit reagieren die ahnungslosen Eltern besorgt und hilflos, die Freundinnen verst?dnislos, was wiederum dazu f?rt,  sich Sarah immer tiefer in ihre Einsamkeit vergr?t. In ihrer Verzweiflung r?ht sie sich schlie?ich an dem Hund.

Regie : Jan Keymeulen
Produktion : Winnie Enghien
Darsteller : Sandrien Luytens, Alex Cassiers, Julienne de Bruyn, Hans Royaards, Brigitte de Man u.a.
Buch : Jan Keymeulen
Kamera : Michael van Laer

? Landesfilmdienst Bayern F? Jugend- und Erwachsenenbildung e. V., Dietlindenstra? 18, 80802 M?chen


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