Inzestkinder

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Kinder, die Infolge eines Inzestes geboren werden

Auswirkungen sexuellen Missbrauchs auf Inzestkinder:
Aufwachsen in einer anderen Realität

Viele Kinder, jedes 3./4. Mädchen und jeder 7./8. Junge wird Opfer sexuellen Missbrauchs. Die TäterINNEN kommen zu einem Drittel aus der eigenen Familie. Eine der Auswirkungen/Folgen sexuellen Missbrauchs ist die Tatsache,  Mädchen von älteren Brüdern, Groß- oder Stiefvätern schwanger werden und Jungen, die von älteren Schwestern, Tanten oder gar der eigenen Mutter sexuell missbraucht werden, ein Kind zeugen. Oft erfolgt eine Abtreibung, um das Verbrechen zu vertuschen. Manchmal wächst ein solches Inzestkind "unter falschem Etikett" als Nachzügler oder "Folge einer Diskonacht der halbwüchsigen Tochter" als Geschwisterkind innerhalb des Familienverbandes mit auf. Manchmal aber wird die Geburt eines solchen Kindes vom Missbraucher regelrecht herbeigesehnt, um sich persönlich bestätigt zu sehen.

Manchmal gibt es auch noch ganz andere Gründe. Es soll Für "Nachschub" gesorgt werden. Ein neues Kind, das später erneut sexuell missbraucht werden kann. Manchmal steckt dahinter die Absicht, das Baby oder Kleinstkind im Rahmen satanischer Kulte zu missbrauchen oder gar zu opfern.

überleben diese Kinder, werden sie stigmatisiert und sind den Demütigungen und der Diskriminierung der Gesellschaft und der sozialen Umgebung ausgesetzt. Die Autorin Ulrike M. Dierkes, selbst Vater-Tochter-Inzestkind, schrieb zwei Bücher über diese bisher noch tabuisierten Auswirkungen sexueller Gewalt ("Meine Schwester ist meine Mutter" und "Melinas Magie"). Hier setzt sie sich mit ihrer Lebensgeschichte auseinander und reflektiert persönliche und gesellschaftliche Aspekte der Inzestkinderproblematik.

Ihr Vater, ein angesehener, sozial engagierter Werbe-Graphiker, Kunstmaler und Schöffe an einem Landgericht, hatte seine älteste von vier Töchtern jahrelang sexuell missbraucht. Seine Frau hatte Rat bei einem katholischen Seelsorger gesucht, der ihr empfohlen hatte, zu beten,  der sexuelle Missbrauch ein Ende nehme. Mit 13 Jahren war das Mädchen schwanger. Als die Schwangerschaft entdeckt wurde, schon im 6. Monat. Für eine Abtreibung war es zu spät....

Hohe Dunkelziffer

Nachdem 1995 der autobiographische Inzestroman "Melina's Magie" erschien, meldeten sich zunehmend Inzestgeborene aus unterschiedlichsten Konstellationen. Die Autorin lernte Vater-Tochter-Inzestkinder kennen, Großvater-Enkelin-Inzestkinder, Großvater-Inzestkind-Inzestkinder, (wenn ein bereits aus Inzest geborenes Mädchen vom Großvater/Vater erneut sexuell missbraucht schwanger wird), aber auch Mutter-Sohn-Inzestkinder, sowie Bruder-Schwester-Inzestkinder. In vielen Fällen war der sexuelle Missbrauch/Inzest nie angezeigt worden. Die Kinder waren in Heimgeburt ohne Anwesenheit eines Arztes oder Hebamme und daher ohne fremde Zeugen zur Welt gekommen. Manche wurden dem Standesamt einfach nicht gemeldet. Dadurch "offiziell" nicht existent, könnten sie leicht im Rahmen satanischer Kulte zum Menschenopfer werden. So erhielt die Autorin immer wieder Post, in der eine Betroffene anklagt, sexuell missbraucht und schwanger geworden zu sein. Das Kind sei dann einem Kult geopfert worden.

Ein aus Bruder-Schwester-Inzest geborenes männliches Inzestkind kann bis heute das "Familiengeheimnis" um seine Existenz nicht beweisen, weil seine Mutter während der Schwangerschaft einen fremden Mann heiratete und dieses Inzestkind dadurch als "eheliches" Kind geboren wurde, in Wirklichkeit ein fälschlich eingetragener Mann als Kindesvater gilt. Die Mutter bekam noch ein weiteres Inzestkind vom eigenen Bruder. Dieses Inzestkind wurde wiederum als "eheliches" Kind des angeheirateten Mannes beim Standesamt gemeldet. Innerhalb dieser Familie sei aber aus dem Inzest mit Schwangerschaftsfolgen, also der wahren Herkunft des Inzestkindes, nie ein Hehl gemacht worden. Diese beiden aus diesem Bruder-Schwester-Inzest geborenen Inzestkinder können bis heute ihre Geschichte nicht wirklich klären und auf Hilfe im Sinne des OEG (Opferentschädigungsgesetz) klagen, weil ihnen jedweder Beweis als Grundlage eines Antrages fehlt.

Im OEG (Opferentschädigungsgesetz) von 1976 (BGBI. I S. 1181) heißt es: "Opfer und deren Hinterbliebenen haben Anspruch auf eine Entschädigung....Rehabilitationshilfe..."

Inzestkinder/Menschen aus Vergewaltigung haben in den meisten Fällen einen Elternteil, der Opfer und einen Elternteil, der Täter ist. Der Opfer-Elternteil (meistens die vergewaltigte Frau, die durch die Vergewaltigung schwanger und Mutter eines Kindes wurde oder aber ein sexuell missbrauchter Junge, der ungewollt Vater wurde), kann in den meisten Fällen keine unbeschwerte Mutter-Kind-Beziehung oder Vater-Kind-Beziehung zu diesem unerwünschten Kind aufbauen, weil dieses Kind als Auswirkung/Folge des Sexualverbrechens immer an das schreckliche Geschehen erinnert. Oft trägt das Kind Züge des Täters/der Täterin. Der Opfer-Elternteil wird durch den Anblick des Kindes an das Geschehen erinnert und überträgt die ganze Gefühlspalette der eigenen Abwehr, Aggressivität und Ekel gegen den Täter/die Täterin auf das Inzestkind. Der Täter-Elternteil neigt dazu, sein Verhalten herunterzuspielen und zu verharmlosen. Aus ihrer oft verqueren Gedankenwelt einer ganz eigenwilligen pädokrimen Philosophie verfälschen und verherrlichen TäterINNEN ihr verbrecherisches Treiben als "große Liebe", die sich ihrer Meinung nach doch jedes Kind wünsche.

"Jedes Kind wünscht sich doch, den andersgeschlechtlichen Elternteil zu heiraten", heißt es dann. Väter, die zu Tätern wurden und innerhalb ihrer Familien die eigene Tochter sexuell missbrauchten und Inzestkinder zeugten, stellten ihre Tat als "große Vater-Tochter-Liebe" hin, " Für die die Gesellschaft lediglich keine Toleranz aufbringt". Mütter , die ihre Söhne sexuell missbrauchten, verklären den Missbrauch "als Aufklärung zur Hinführung auf unbeschwerte Sexualität", um nur einige Sichtweisen aufzuführen. Eigene Schuld erkennt der/die TäterIN nicht. Im Zuge eigener Verdrängung/Verklärung seines Fehlverhaltens, wird "die Gesellschaft, die lediglich intolerant und sexuell verklemmt ist", verantwortlich gemacht.

Ein Inzestkind, das als "Familiengeheimnis" unentdeckt in der Inzestfamilie unter falschem Etikett aufwächst, bleibt auf diese Weise nicht nur seiner eigenen Identität beraubt, sondern wächst seitens des Täter-Elternteils mit falschen Informationen, Inhalten und Zusammenhängen über "Liebe", "Sexualität", sowie gesellschaftlich sozialen Verhaltenweisen auf. Ihm bleibt nichts anderes übrig, als die vorherrschenden Denk- und Verhaltensmuster zu übernehmen, die dem Kind als "normal" vorgedacht, vorgelebt und vorgeredet werden. In dieser beinahe hermetisch abgeschlossenen isolierten Inzestfamilie entsteht solchermaßen eine andere Realität, deren eigenwillige Gesetzmäßigkeiten, Kommunikation und Verhaltensmuster nur sehr schwer aufzubrechen sind und denen nur sehr schwer zu entkommen ist. Dies kann wohl nur mit therapeutischer Hilfe gelingen.

Je länger ein Inzestkind in dieser anderen geschlossenen Realität verbringt, umso größer die Gefahr seelischer, auch sexueller Deformierungen. Hierin mag die Gefahr, aber auch die Erklärung liegen, warum nicht alle, aber doch viele Opfer und deren Hinterbliebene (Inzestkinder) gedankenlos wiederholen oder übernehmen, was sie so und nicht anders vorgedacht, vorgelebt und vorgesagt bekamen.

Entweder wurden Opfer und deren Hinterbliebene (Inzestkinder), die dem inzestuösen Familienverband auf Gedeih und Verderb ausgeliefert blieben, ohne Hilfe zu erhalten, später selber TäterIN, MitwisserIN oder wählten, angelehnt an das Tätervorbild, später entsprechende Ehepartner, wodurch sich nicht selten inzestuöse und Gewaltstrukturen fortsetzten oder wiederholten.

Die Adoption eines Inzestkindes in eine glückliche, intakte Familie und damit gute Bedingungen zum Aufwachsen, ist eine Überlebensform und Rettung Für dieses Kind. Diese setzt aber erst mal eine Anzeige, Aufdeckung des Familienverbrechens und Klärung des inzestuösen/verbrecherischen Familiengeschehens voraus.

Nur so erhält ein Kind, das es "offiziell" nicht gibt, die Chance zum überleben, kann sich danach selbstverständlich gut entwickeln und ist nicht auf Entschädigung aus dem OEG oder Therapie angewiesen. Die Abstammung ist schließlich nicht alles, mindestens die Hälfte ist Erziehung und soziales Umfeld. Inzestkinder sind nicht häufiger in Gefahr, geistige oder körperliche Behinderungen zu haben, als jedes andere Kind. Falsche Ängste sind hier fehl am Platz. Natürlich muss an dieser Stelle angemerkt werden,  es Inzest zu allen Zeiten gab, vor allen Dingen auch in kleinen Dörfern, und  dort häufig durch wiederholten Inzest verschiedener Generationen auch inzestgeschädigte Kinder entstanden; sehr oft waren dies die als "Dorfdeppen" verhöhnten, verkrüppelten Gestalten.

Ein sexuell missbrauchtes und schwanger gewordenes Mädchen berichtet,  der Fötus abgetrieben und sie den abgetriebenen Fötus essen musste. Ein männliches Inzestkind, das nicht weiß, wer der biologische Vater ist, weil alle innerhalb der Familie miteinander geschlechtlich verkehrten, berichtet,  er von der eigenen, bereits sexuell missbrauchten Mutter nach dem Motto sexuell missbraucht worden wäre: "Wenn ich mit dir schlafe, wird keine andere Frau mehr mit dir schlafen wollen! " Seither ist er nicht in der Lage, eine normale Beziehung zu einer Frau aufzubauen. Manche Fälle geben Hinweise darauf,  Inzest auch als ritueller-sexueller Missbrauch in Inzestfamilien nach bestimmten Mustern/Ritualen auf der Grundlage religiöser Wahnvorstellungen läuft.

Nur in den Fällen, in denen durch die Geburt des Inzestkindes der sexuelle Missbrauch, meist durch eine Anzeige mit anschließendem Gentest, öffentlich wurde, waren Inzestkinder in der Lage, ihre wahre Abstammung nachzuweisen. Erst aufgrund der Papiere und Gerichtsakten konnte sie finanzielle Hilfe bei den Versorgungsämtern im Sinne des Opfer-Entschädigungs-Gesetzes oder auch bei Opferhilfseinrichtungen wie dem WEISSEN RING erhalten.

Die Autorin/Journalistin Ulrike M. Dierkes schätzt,  aufgrund persönlicher Kontakte zu Betroffenen, Beratungsstellen und häufigen anonymen Nachfragen, Hochrechungen berechtigt sind, die mindestens von 10.000 durch Inzest geborene Kinder allein in der Bundesrepublik ausgehen. Es bestehen jedoch auch Kontakte nach Frankreich, Österreich und der Schweiz, wo noch sehr wenig über diese Problematik bekannt ist. Weltweit muss also von einer sehr hohen Dunkelziffer ausgegangen werden.

Viele Kinder, die aus inzestuösen Gewaltbeziehungen geboren wurden, werden häufig direkt nach der Geburt, ohne Angabe des Vaters, zur Adoption freigegeben. Dadurch wird diese Problematik verschleiert. In einem Fall bekam eine vom eigenen Vater sexuell missbrauchte Frau zwei Kinder vom Vater, das Verbrechen wurde nie angezeigt, beide Kinder wurden als "nichteheliche Kinder, der Kindesvater unbekannt" zur Adoption freigegeben. Dies geschah auf Druck des Vaters, der bei den Meldebehörden als erziehungsberechtigter Elternteil des schwanger gewordenen minderjährigen Mädchens auftrat und einfach der Meldebehörde die Geburt eines nichtehelichen Kindes seiner eigenen Tochter meldete, Kindesvater sei unbekannt.

Auf diese Weise "entledigte" er sich quasi geschickt des einzigen 100%igen "Beweismittels" seines an der Tochter begangenen Verbrechens. Seine Tochter gab unter dem Druck des Vaters an, den wahren Kindesvater nicht zu kennen oder nicht nennen zu wollen. In einem Fall wurde auf Druck des Vaters auch das Inzestkind zur Adoption freigegeben. Kurz vor Ablauf der Vernichtungsfrist der Adoptionspapiere machte sich die Kindesmutter auf die Suche nach ihrem leiblichen Kind und fand ihr adoptiertes Kind wieder.

In Stuttgart gibt es den M.E.L.I.N.A e.V., einen als gemeinnützig anerkannten und eingetragenen Verein, der sich Für die aus sexuellem Missbrauch, Inzest und Vergewaltigung geborenen Menschen einsetzt. Der Verein wurde am 7.März 1997 unter VR 6010 in das Amtsgerichtsvereinsregister eingetragen. Die Initiative begann 1995 mit dem autobiographischen Roman "Melina's Magie", in dem die Autorin Ulrike M. Dierkes ihren Lebens- und Leidensweg als Vater-Tochter-Inzestkind belletristisch verarbeitete. Die ersten Treffen mit anderen Inzestkindern/ Menschen aus VerGEWALTigung fanden in den Räumen der KISS (Kontakt- und Informationsstelle Für Selbsthilfegruppen Stuttgart) in der Marienstraße statt.

Sexueller Missbrauch, Inzest/VerGEWALTigung und deren Auswirkungen sind tabuisiert. Zunächst kamen mehr Anfragen von Fachleuten, als von Betroffenen selbst. Auf dem "Aktionstag der Selbsthilfegruppen" 1996 kam es erstmals zu einer Begegnung mit anderen Inzestkindern. Diese gingen bereits in andere länger bestehende Selbsthilfegruppen, z.B. in die "Adoptierte Erwachsene" oder zu SIA (Anonyme Inzestüberlebende), weil sie keine Einrichtung/Gruppe Für ihre spezielle Problematik gefunden hatten. In Zusammenarbeit mit Medien traf die Autorin Fachfrauen wie die Diplompsychologin Ulrike Giernalczyk aus Hagen und die Psychotherapeutin Roslies Wille-Nopens aus Celle, die den M.E.L.I.N.A e.V mitgründeten.

1996, schon während der Aufbau- und Gründungsphase, wurde der Verein Mitglied in der Deutschen Gesellschaft gegen Kindesmisshandlung- und -vernachlässigung e.V., eine Vereinigung von Fachleuten, die auf diesem Gebiet beruflich kompetent sind.

In der Misshandlung, Diffamierung, Diskriminierung und Stigmatisierung von Inzestkindern sieht die Autorin nicht nur eine Vernachlässigung seitens unserer Gesellschaft, die den sexuellen Missbrauch und seine (Schwangerschafts)Folgen und die Existenz daraus geborener Menschen nicht wahrhaben will, sondern auch Menschenrechtsverstöße. Zum Beispiel in einem lückenhaften Kindesrecht, das Kinder aus Gewaltbeziehungen in ihrer Existenz gar nicht aufgreift, berücksichtigt und ihnen daher nicht gerecht werden kann. Auch sieht sie einen dringenden Bedarf so genannter Kinderanwälte, die die Grundrechte dieser Kinder aufgreifen und erfolgreich durchsetzen! Nach jedem TV-Beitrag, Beiträgen in Rundfunk und Zeitschriften melden sich Mädchen/Frauen, die nach sexuellem Missbrauch, meistens in den eigenen Familien, also Inzest, schwanger geworden sind und das Kind zur Welt gebracht hatten, sowie Inzestkinder oder Menschen aus Vergewaltigung selbst.

Das jüngste Mädchen war bei der Geburt ihres Kindes elf Jahre alt und lebt in einem SOS-Kinderdorf. So entstand das Sachbuch "Meine Schwester ist meine Mutter", in dem die Autorin außer ihrer eigenen Geschichte auch Schicksale anderer Inzestkinder schildert. Die Diplompsychologin Ulrike Giernalczyk schrieb das Nachwort dieses Buches. Gewaltopfer (in diesem Fall vergewaltigte Mädchen/ Frauen) und folglich auch deren Kinder befinden sich sehr oft in großen, auch finanziellen Nöten. Das Ziel des M.E.L.I.N.A e.V. ist seither, im Erfahrungsaustausch mit Betroffenen und Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen ein Netzwerk Für Opfer sexueller Gewalt und daraus Geborener zu errichten. Im Sommer 1997 setzte sie als Moderatorin mit einer Sendung im "Freien Radio Für Stuttgart" zum Themenabend "Sexueller Missbrauch und seine Auswirkungen" Zeichen einer erwünschten Zusammenarbeit und lud VertreterINNEN vom Kinderschutzbund e.V., M.E.L.I.N.A e.V., SIA Survivers Incest of Anonymous, sowie Wildwasser Stuttgart als Gäste ihrer Live-Sendung ein.

Als Vorsitzende von M.E.L.I.N.A e.V. führt sie Gespräche mit Ämtern/Behörden zum OEG (Opferentschädigungsgesetz), das Opfern und deren Hinterbliebenen Recht auf Hilfe zusagt, bisher aber Für Inzestgeborene und Menschen aus Vergewaltigung nur selten wirksame Anwendung findet. Der Verein hält Anträge auf Gewährung von Beschädigtenversorgung nach dem Gesetz über die Entschädigung Für Opfer von Gewalttaten und deren Hinterbliebenen bereit, informiert und begleitet Opfer, wenn diese es möchten, durch die Formalitäten.

Dank Zusammenarbeit mit dem WEISSEN RING e.V. wurden Opfern selbst aufgebrachte Therapie- und Kosten so genannter Rehabilitationsmaßnahmen zurück erstattet. Regelmäßige Buchlesungen, z.B. während der Kinderschutztage in Neustadt oder im Rahmen von Ausstellungen gegen Gewalt, haben sich längst als geeignete Begegnungs- und Gesprächsmöglichkeiten Für Betroffene sexueller Gewalt und deren daraus geborenen Kinder erwiesen. Immer mehr werden danach Mitglied des M.E.L.I.N.A e.V. und unterstützen den Interessenverein aktiv oder passiv. Die Autorin leitet auch im Rahmen von Fachtagungen, z.B. der Deutschen Gesellschaft gegen Kindesmisshandlung und -vernachlässigung eigene Workshops und hielt auf dem "Gipfel Für Kinder" im Rahmen der Kinderschutzkonferenz im Bundeskanzleramt Bonn eine Rede "über den Umgang der Öffentlichkeit mit Opfern". In Kürze erscheint das vereinseigene Magazin MELINA, das die Autorin mit Betroffenen selbst, Mitgliedern und Mitwirkenden des Vereines erstellt hat und das zukünftig einmal jährlich erscheint. (Ulrike M. Dierkes)

Spendenkonto: GLS Bank e.G. Stuttgart, Kto-Nr. 74 897 500 BLZ 600 609 00

Siehe auch:

http://www.melinaev.de

http://www.selbsthilfetreff.net/melina

http://www.aufrecht.net/

http://members.aol.com/gkoller/opfer.htm


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letzte Aktualisierung am: 23. June 2008